AVT Westerntraining

// Die Bandbreite des Könnens

Westernreiten

Der Westernreitstil stammt aus Amerika. Cowboys brauchten ausdauernde Pferde — bis zu 16 Stunden täglich im Sattel. Die Reitweise wurde so entwickelt, dass mit möglichst wenig Anstrengung gelenkt werden kann.

Westernreiterin im Sattel
Westernreiten auf dem Reitplatz
Westernsattel mit Sattelhorn

Ausrüstung

Der Westernsattel mit Sattelhorn, breiter Sitzfläche und hohem hinteren Rand bietet Komfort und Sicherheit. Typischerweise werden offene Zügel und ein Curb Bit verwendet (vergleichbar mit einer Kandare).

Anfänger lernen mit dem Snaffle Bit (gebrochenes Gebiss) und reiten beidhändig. Gebisslose Zäumungen wie Western-Hackamore oder Sidepull sind im Turniersport verboten.

Reitweise

Western- und englische Reitstile unterscheiden sich grundlegend: Westernpferde sind darauf trainiert, bei einem Impuls zu reagieren und dann ohne weitere Einwirkung in diesem Tempo zu bleiben. Die Erste Westernreiter Union (EWU) bietet eine Ausbildungsskala als Richtlinie — Pferde sollen eigenständig arbeiten und auf subtile Gewichts- und Schenkelhilfen reagieren.

Spektakuläre Elemente wie Sliding Stops und Spins sind auffällig, aber solide Ausbildung und kontinuierliche Verbesserung sind essentiell — nicht nur Show-Highlights.

Organisation

Die Erste Westernreiter Union Deutschland e. V. (EWU) ist der größte Westernreitsportverband in Deutschland und Europa (gegründet 1978). Sie vereint Pferde aller Rassen und behandelt Breiten- und Spitzensport gleichrangig.

// Disziplinen

Vielfältige Welt des Westernreitens

  • Reining

    Die Dressur im Western-Stil und derzeit populärste europäische Disziplin. Tempowechsel, Spins, Sliding Stops und Rückwärtsrichten — präzise im Galopp geritten. Seit April 2000 offizielle FEI-Disziplin.

  • Trail

    Geschicklichkeitsprüfung mit ca. sechs Hindernissen — Weidetore, Holzbrücken und Geländeaufgaben. Das Pferd soll ruhig und selbstständig arbeiten, dabei zentimetergenau dirigierbar bleiben.

  • Showmanship at Halter

    Bodenarbeit statt Reiten: Der Teilnehmer präsentiert sein Pferd am Halfter. Bewertet werden Aufstellung, Aufgabenausführung, Pflegezustand und Ausrüstung.

  • Western Pleasure

    In Gruppen geritten, die drei Grundgangarten Walk, Jog und Lope sowie Rückwärtsrichten am lockeren Zügel. Bewertet werden Reinheit der Gänge, Pferdehaltung und Rittigkeit.

  • Western Horsemanship

    Hier wird der Reiter beurteilt, nicht das Pferd. Teil 1 (80 %): kurze, exakt auszuführende Pattern. Teil 2 (20 %): Railwork ähnlich einer Pleasure.

// Bilder & Impressionen

Bilder & Impressionen

Eindruck vom Hof
Eindruck vom Hof
Eindruck vom Hof
Eindruck vom Hof
Eindruck vom Hof
Eindruck vom Hof
Eindruck vom Hof
Eindruck vom Hof
Eindruck vom Hof

Unser Service

Herz und Liebe für die Pferde